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el sabroso oficio / del dulce mirar GóngoraWie schwer es ist, die Schönheit zu begreifen! Günter Eich

jueves, 27 de diciembre de 2012

Marlene Dietrich - Das ist Berlin

Marlene en Berlín después de haber terminado la guerra (*)



DAS IST BERLIN

Die Stadt Berlin hat mancher schon besungen,
Der längst heute liegt tief unter grünem Gras.
Für uns sind das bloß noch Erinnerungen,
Als ob uns Muttern was aus Märchen las.

Der eine liebt sie, andre wieder lästern.
Manches verging, was einstmals Staub gemacht.
Doch manches ist noch heute so, wie gestern.
Das ist Berlin, wie's weint, und wie es lacht.

Berlin, Berlin, Du bist ein heisses Pflaster,
Wer Dich nicht kennt, verbrüht sich leicht den Fuß.
Wo die Moral wohnt, wohnt auch gleich das Laster
Und der Verriss blüht neben süssem Schmuß.

Berlin, Berlin, hier lebt der Mensch gefährlich,
und rutscht er aus, dann dreht sich keiner um.
Doch haut er hin - dann ist der Beifall ehrlich.
Berlin, Berlin, Du bist mein Publikum.

Berlin, Berlin, wenn deine Blumen spriessen
Da draussen in der Laubenkolonie,
Sieht man Dich stehn und fleissig sie begiessen
Das Rosmarien und auch den Sellerie.

Fühlt Muttern ihre Lebenszeit verfliessen,
Im Testament wird schnell noch angebracht:
Vergesst mir bloß nicht, Vatern zu begießen? -
Das ist Berlin, wie's weint, und wie es lacht.
Das ist Berlin, wie's weint, und wie es lacht





Berlin, 1945 (Fotografía de William Vandivert*)




2 comentarios:

Francesc Cornadó dijo...

La foto de la puerta de Brandenburg con la avenida Unter der Linden en ruinas es sobrecogedora.

Unter der Linden

He paseado hoy bajo los tilos
al amparo del amanecer, cuando los cafés
no condensaban aún el olor caliente
de desayunos apresurados ni de recuerdos.

Al amparo del ramaje imperturbable
ningún dibujo en la corteza, ningún corazón trazado
ni ninguna inicial de antiguos amantes,
sólo un tronco con savia vieja y herida.

El juicio se escapó por Brandemburgo,
por la sombra de las flores y del combate
y construyó un muro altísimo entre las caricias.

El amor fue pisado bajo los tilos
y la voz de Marlene suspira todavía
por las flores blanquecinas de los carteles morados.

Francesc Cornadó

El transcriptor dijo...

Gracias por esos versos, Francesc. Wir lieben Berlin und Marlene.

Salud