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el sabroso oficio / del dulce mirar GóngoraWie schwer es ist, die Schönheit zu begreifen! Günter Eich

jueves, 5 de marzo de 2015

Ute Lemper - Was die Herren Matrosen sagen



"Was die Herren Matrosen sagen", de la ópera Happy End, con música de Kurt Weill y letras de Bertolt Brecht y Dorothy Lane:

Escuchamos a Ute Lemper, en Ute Lemper sings Kurt Weill. Vol. 2, con la RIAS Sinfonietta de Berlín, dirigida por John Mauceri.



Ein Herr Matrose (no es el título), pintado por Otto Dix



WAS DIE HERREN MATROSSEN SAGEN

Hallo, jetzt fahren wir nach Birma hinüber,
Whiskey haben wir ja noch genügend dabei,
Und Zigarren rauchen wir Henry Clay,
Und die Mädels sind wir ja auch schon über
Na, da sind wir eben jetzt so frei
Na, da sind sie eben jetzt so frei

Denn andere Zigarren, die rauchen wir nicht,
Und weiter wie Birma reicht dem Kasten der Rauch nicht,
Und einen lieben Gott, den brauchen wir nicht,
Une einen Anstand, den brauchen wir auch nicht.
Na also, goodbye!
Und das segelt so hin und das kommt auch mal an,
Und ein lieber Gott lässt sich nicht blikken.
Und dem lieben Gott, dem liegt vielleicht auch gar nichts daran,
Und wenn, dann muss er sich drein schikken
Na also, goodbye!
Mit Mensch-bei-mir-nicht und Na-wat-denn-mein-Sohn,
Und fehlt’s wo, dann lass mich’s mal wissen
Und ‘ne feinere Regung nicht um ‘ne Million,
Da wird eb’n auf alles gepfiffen

Ja das meer ist blau, so blau,
Und das geht alles seinen Gang,
Und wenn die Chose aus ist
dann fängt’s von vorne an.
Und das Meer ist blau, so blau,
Und das geht ja auch noch lang,
Und das Meer ist blau, so blau,
Und das Meer ist blau, so blau,
….. das Meer ist blau.

Hallo, da könnten wir zum Beispiel mal ins Kino gehn,
Das kostet Geld, das hat doch kein Gewicht,Ja, graue Haare wachsen lassen wir uns nicht,
Leute wie wir, die müssen sich auch mal amüsieren.
Denn für uns, da gibt es keine Pflicht.
Denn für sie da gibt es keine Pflicht.

Zigarren unter fünf Cent, die rauchen sie nicht,
Und Schwarzbrot verträgt doch ihr Bauch nicht,
Und für’s andere sorgen, das brauchen sie nicht,
Und mal in sich gehen, brauchen die auch nicht,
Das hat kein Gewicht.
Und das lebt so dahin und das stellt sowas an,
Und ein lieber Gott lässt sich nicht blikken,
Und dem lieben Gott, dem liegt vielleicht auch gar nichts daran,
Und wenn, dan muss er sich drein schikken,
Ja, warum denn nicht?
Mit Mensch-bei-mir-nicht und Na-wat-denn-mein-Sohn,
Und fehlt’s wo, dann lass mich’s mal wissen
Und ‘ne feinere Regung nicht um ‘ne Million,
Da wird eb’n auf alles gepfiffen.

Ja das meer ist blau, so blau,
Und das geht alles seinen Gang,
Und wenn die Chose aus ist
dann fängt’s von vorne an.
Und das Meer ist blau, so blau,
Und das geht ja auch noch lang,
Und das Meer ist blau, so blau,
Und das Meer ist blau, so blau,
….. das Meer ist blau.

Jetzt braucht da nur einmal ein Sturm zu kommen
Na ja, da ist ja schon das Dock von Birma.
Halt du, das ist doch nur ‘ne schwarze Wolkenwand,
Mensch, und die Wellen, ’s ist ja allerhand!
Mensch, das verschlingt uns die ganze Firma.
Ja, da sind wir ja jetzt glatt am Rand.
Ja, da sind sie eben jetzt am Rand.

Bald sinkt das Schiff zu Grund, das Meer geht drüber,
Und die versunken sind, sucht nur der Hai im See,
Da hilft kein Whisky mehr und keine Henry Clay.
Wo’s jetzt hingeht, da geht kein Mädchen mehr mit rüber,
Ja, da heisst’s auf einmal jetzt goodbye,
Ja, da heisst’s auf einmal jetzt goodbye!

Und das Wasser, das steigt, und das Schiff, das versinkt,
Und ein rettender Strand lässt sich nicht blikken
Nur ein Schiff, das nicht schwimmt,
Nur ein Strand, der nicht winkt,
Na, da muss ein jeder sich drein schikken
Na also goodbye!

Da hört man auf einmal keine grossen Reden mehr,
Da sind sie auf einmal alle ganz klein.Da plappern sie plötlich alle ein Vater unser her,
Da will’s plötzlich keiner mehr gewesen sein.
Denn jetzt ist’s vorbei,
Und jetzt will ich euch mal was sagen:
Das kennen wir schon!
Da wird ein Leben lang das Maul aufgerissen,
Und steht so was dann vor Gottes Thron,
Dann wird in die Hosen geschissen.

Ja das meer ist blau, so blau
Und das geht alles seinen Gang,
Nur wenn die Chose aus ist,
fängt’s nicht von vorne an.
Ja, das Meer ist blau, so blau
Und das geht ja auch noch lang,
Ja das Meer ist blau, so blau,
Ja das Meer ist blau, so blau,
….. das Meer ist blau